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Lacoste steht für einen klassischen Look mit sportiver und edler Wirkung. An diesem „Heritage“ hat sich seit der Gründung des Unternehmens und der Erfindung des Lacoste-Poloshirts von René Lacoste im Jahr 1933 nichts geändert. Die Marke veränderte das Gesicht des Sports und revolutionierte die Bekleidungsindustrie. Aber nun ausführlich – auf die langjährige und bahnbrechende Erfolgsstory wie die von Lacoste wollen wir unbedingt im Detail und „der Reihe nach“ eingehen:

Weshalb wurde das Krokodil zum Markenzeichen von Lacoste?

Inmitten der wilden Zwanziger Jahre sorgte der junge und talentierte Tennisspieler René Lacoste bereits auf dem Tennis-Court für Aufsehen – sein elegantes Spiel, sein Sinn für Fairness und seine Originalität beeindruckten das Publikum. Nach einem Davis-Cup-Spiel in Boston erhält René Lacoste von einem amerikanischen Journalisten den Spitznamen „Der Alligator“ – in Anlehnung an eine Wette zwischen Lacoste und seinem Trainer, die sich um einen Koffer aus Krokodilleder drehte. Im Jahr 1927 schließlich erweckt der Künstler Robert George das Krokodil, bis heute das markante Markenemblem, zum Leben.

Wie kam es zur Erfindung des berühmten Lacoste-Poloshirts?

Die Revolution des Poloshirts leitet René Lacoste dann 1933 ein – mit einer ersten Werbekampagne macht er das Lacoste Shirt auf Anhieb zum Verkaufsschlager. „Pour Le Tennis, Le Golf, Le Plage“ zierte das damalige Kampagnenmotiv und nicht nur Sportler entdeckten dieses neuartige Poloshirt wegen seiner angenehmen Trageeigenschaften für sich. Der Clou: Im Gegensatz zu den bis dahin verbreiteten Langarm-Shirts schnitt Lacoste bei seinem Shirt die Ärmel einfach ab – die störten ihn selbst nämlich beim Tennisspielen. Die Produktlegende war geboren. Keine Überraschung also, dass „im Nu“ auch Modefans
aufgrund seines eleganten Stils von diesem „Basic-Teil“ magisch angezogen wurden. Bis heute, versteht sich. Denn bis heute wurde weder der Schnitt, noch die Materialbeschaffenheit des inspirierte Piqué-Stoffs oder die „Geburtsstätte der Lacoste-Poloshirts“ geändert: Produziert werden die „Klassiker“ im französischen Troyers hergestellt. Alle Arbeitsschritte der Produktion, also Weben, Färben, Zuschneiden, Anbringen des gestickten Krokodils und Zusammenfügen der Teile werden hier vollzogen, in „französischer Tradition und im Gedenken an den Unternehmensgründer“.

Wie ging die Erfolgsstory weiter?

Lange Jahre war das Poloshirt DAS Produkt des Unternehmens, bevor die Lacoste-Produktfamilie Zuwachs bekam. Das „Polo“ variierte natürlich geringfügig,  Damen-Kollektionen und die Kinder-Kollektionen folgten dem „Herren-Polo“, Farbspiele in den jeweiligen Kollektionen spiegelten sanft und dezent den jeweiligen Zeitgeist wieder. Der „Chic und eleganten Stil à la française“ ist bis heute mit diesem Klassiker verwoben. In den 60er-Jahren erweiterte das Unternehmen seine Produktfamilie: Mit der Aufnahme von Düften und Lederwaren und später, in den 80er Jahren kamen die Bereiche Sonnenbrillen und die Produktion von Tennisschuhe hinzu. Damit schloss sich der Kreis, die Tennis-Historie des Unternehmens fand in diesem Produktsegment einen weiteren Höhepunkt. Die Kollektionen der Produktbereiche Bekleidung, Accessoires, Lederwaren und Schuhe wurden über die Jahre immer umfangreicher. Verloren aber eines nie aus dem Auge „Heritage trifft Athleisure mit sportiver Eleganz“.

Auch heute, 85 Jahre später, bleibt die Marke unverkennbar dem „eigenen Style“ treu, setzt aber dennoch mit der aktuellen Spring/Summer Schuh-Kollektion auf besondere Designelementen und neuen Finessen.

Die in der Bildergalerie vorgestellten Lacoste-Schuhe sind Auszüge der aktuellen Kollektion.  Diese Modelle sind erhältlich bei Tretter Schuhe, München.

erstellt am: 14.06.2018

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