Das Sonnenalp Resort – Panorama-palast im Allgäu

Augen auf und Staunen

Wir wachen vor einem Alpenpanorama auf, dass ich, wäre es mir irgendwo im Internet untergekommen, als Produkt akribischer Photoshop-Arbeit abgetan hätte. Diese dreifach gestaffelte Kulisse ist bildbandreif: Im Vordergrund das royal anmutende Wohnzimmer, dann der von der Morgensonne beschienene Balkon und dahinter die wild-romantischen Gipfel des Allgäus.

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Das Staunen geht also gleich mit dem Augenaufschlag weiter nach der ersten Nacht in der Luxus Suite des 5-Sterne Superior Sonnenalp Resorts.

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48 Stunden Schweben

Bereits bei der Ankunft in diesem Stück Himmel, unmittelbar vor den Allgäuer Bergen gelegen, ahnen wir, dass wir in den kommenden 48 Stunden keinen Schritt werden selbst tun müssen. Denn das herzliche Personal trägt die Gäste hier auf Händen durch ihre Urlaubstage und wartet mit so mancher Verwöhnüberraschung auf. So schweben wir nach unserem Begrüßungsgetränk dahin und lassen uns von Kulinarik zu Wellness, von Natureindruck zu Kultur treiben.

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Mit neuem Lebensatem in den Tag

Durch die Sonne ins Freie gelockt finden wir uns aber noch vor dem ausgiebigen Genussfrühstück für einige Atemübungen auf dem Yoga-Deck des hoteleigenen Bergsees ein. Nur unser Personal Trainer, dessen gesamte Erscheinung so wunderbar mitreißend Motivation verströmt, eine reine Luft, wie es sie nur in den Gebirgsregionen der Erde gibt. Wie zu erwarten war, sprühen wir nach 30 Minuten wohltuender Übungen über dem glasklaren Wasser vor Energie und unsere Mundwinkel streben wunderbar grundlos nach oben. Ein Lächeln, das von Leichtigkeit herrührt.

 

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Der darauffolgende Gang zum Frühstücksbuffet verwandelt sich unerwartet in einen Genussspaziergang in weitläufiger Gourmetlandschaft. Spätestens jetzt liegt es uns auf der Zunge, zur Beschreibung dieses Ortes den Superlativ zu steigern, einen Hyperlativ zu kreieren, was sprachlich weder möglich noch sinnig ist. Darum nennen wir diesen Ort einfach bei seinem zweiten Namen: Schlaraffenland!

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Gourmetgipfel von früh bis spät

Die kreative Vielfalt, die sich dem Gast an überwiegend regionalen Köstlichkeiten bietet, lässt nicht nur keine Wünsche offen, sondern lädt zum Entdecken ein und macht uns Staunen. Natürlich stammen Obst und Kräuter aus der Allgäuer Natur und der Käse aus den umliegenden Sennereien. Später am Tag werden wir dann die angenehme Qual der Wahl bei acht reiz- wie liebevoll eingerichteten Stuben haben und uns beim Abendessen kulinarisch nach Strich und Seidenfaden verwöhnen lassen:

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Traditionsbewährte sowie innovative Sechs-Gang-Wahl-Menüs mit zusätzlichen Genussspaziergängen durch die Buffetwelt, dazu einige Überraschungen vom Koch. Bis man das Dessert erreicht, spielt sich auf den Tellern ein wahres Sightseeing der Kochkunst ab. Dem Dessert-Feuerwerk zum Abschluss merkt man außerdem die hauseigene Konditorei mit Patisserie und Pralinenmanufaktur an.

Das originelle Feingefühl des Resorts mit Sterneküche fängt aber nicht erst in der Menükarte an, denn sämtliche Stuben sind mit echten Allgäuer Antiquitäten geschmückt. Kunst statt Dekoration, Authentizität statt Fassade, ein anhaltendes Staunen statt kurzem Effekt. Diese konsequente Einzigartigkeit strahlt das Sonnenalp Resort in all seinen Bereichen aus.

 

100-jähriges Jubiläum in neuem Glanz

Als kleines Bauernhaus begann dieses Schlaraffenland, das heute mit 218 Zimmern nichts von seiner damaligen Herzlichkeit und dem alpinen Landhausstil verloren hat, jedoch an Luxus kaum mehr zu überbieten ist. Seit 1919 erlebte das Haus Erneuerungen, die es heute einzigartig im gesamten Alpenraum machen. Unter anderem der überwältigende Wellness-Park vor der Kulisse der Allgäuer Alpen mit eigenem Bergsee, Panorama-Sauna, Pool-Landschaft und liebevollen Details auf gefühlt jedem einzelnen der 16.000 Quadratmetern.

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Die Erholung kommt hier eigentlich von ganz allein, wobei es mit den täglich über 70 wählbaren Aktivitäten noch mehr Freude bereitet. So erkunden wir die umliegende Idylle in den zeitentrückten Tagen unseres Aufenthalts mal in einer Kutsche, mal erwandern wir ausgehend von der Bergstation des Weltcup-Express das Rangiswanger Horn, tauchen dann abends in privatem Rahmen in ein Konzert ein, lassen uns bei einer Zirben-Massage alle Sinne verwöhnen und begegnen bei all dem so vielen sympathischen Menschen mit diesem ausgeglichenen Lächeln im Gesicht.

Die Sonnenalp bedeutet für uns Erleben und Genießen, Loslassen und Eintauchen, Entdecken und Ruhen, aber vor allem eines: Einfach sein.

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Foto: Johanna Schülein

Mehr Infos unter: www.sonnenalp.de

 

Der Hubertus-Effekt

Knapp 300 Einwohner leben derzeit in der Idylle Balderschwang, so dass der Ort trotz der Erbauung des Riedbergpasses, der dem Rest der Welt seit 1961 die Zufahrt ermöglicht, bis heute nichts von seiner Ursprünglichkeit eingebüßt hat. Es sind Menschen, die in der höchstgelegenen deutschen Gemeinde den köstlichen Käse der benachbarten Bauernhöfe genießen und vor Kraft und Lebensfreude strotzen wie jenes saftig-leuchtende Grün, das den Ort fast märchenhaft umsäumt.

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Entschleunigung in Höchstgeschwindigkeit

Der Urlaub in der Hubertus Alpin Lodge & Spa beginnt für uns schon einige Kilometer bevor wir überhaupt die Tiefgarage der Entspannungsalm erreichen. Mit jedem Höhenmeter, den sich die Reifen den höchsten Gebirgspass Deutschlands hinaufarbeiten, verblasst die Arbeits- und Alltagswelt hinter uns, wie ferne Gipfel im Wolkenmeer.

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Obwohl die Anfahrt gut motorisiert erfolgt, spürt man die Abgeschiedenheit Kurve für Kurve mehr anwachsen und ein ums andere Mal sind wir verblüfft, dass es noch höher hinauf gehen kann. Sich auf den Serpentinen hinein ins alpine Allgäu zu schlängeln vermittelt auch im Auto das Gefühl einer langen Wanderung an einen besonderen Ort. Sich einfach dem Weg anzuvertrauen, ohne möglichst schnell irgendwo ankommen zu müssen ist zu einem seltenen Zustand geworden. Dann betreten wir das Foyer des Hubertus.

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So fühlt es sich also an, wenn man all die To-do-Listen, Überlegungen und Verpflichtungen wie einen Mantel an der Garderobe zurücklassen kann, um plötzlich als man selbst dazustehen. Es erwartet die Besucher familiäre Lockerheit, ein Händedruck wie nach langem Wiedersehen, dann ein ausgefallenes Willkommensgetränk irgendwo zwischen Lebenselixier und purem Genuss angesiedelt.

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Und schon fangen sie an, die vielen genialen Details, mit denen das Hubertus an jeder Ecke aufwartet. Spielerisch vereint das Traditionshaus die Gegensätze von Reife und Innovation, Rast und Aktivität, Gesundheit und Gourmet, Spaß und Spa.

 

 

Kein Hotel, sondern familiäre Luxusalm

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Alles hier ist echt. Und zwar nicht echt im abgedroschenen Sinne von authentisch, sondern so echt wie der alte Stuhl in der fast unberührt gebliebenen Bauernstube des Hauses, auf dem schon vor Generationen gesessen und Karten gespielt wurde. Statt eines großen Speisesaals ist sie eine der vielen familiären Stuben in verschiedensten architektonischen Stilen, in denen man der Allgäuer Tradition verbunden internationale innovative Köstlichkeiten genießen kann.

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Überwiegend Zutaten aus der Umgebung, deren Herkunft man sofort am Buffet nachlesen kann, und Nachhaltiges aus der Region machen die Speisen zu einer ganzheitlichen Wohltat, wo nicht nur das Auge, sondern auch das Gewissen mitessen darf. Nichts ist hier nur Programm, nur Fassade. Keine anonyme Hotelfestung, sondern vielmehr eine luxuriöse Alm, beliefert vom befreundeten Bauern von nebenan, die keine Wünsche offenlässt.

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Foto: Johanna Schülein

 

Mensch wie Haus im Gleichgewicht der Vielfalt

All das geht wohl auf die herzliche Geselligkeit der Familie Traubel zurück, die einem am liebsten persönlich die besonderen Orte im und um das Hotel herum eröffnen. Deren feines Gespür für die Symbiose von Veränderung und Bewahrung, die die Atmosphäre dieses Ortes ausmacht, regt auch die Findung des eigenen Gleichgewichts an. Immer neue Angebote und liebevolle Details entdecken wir in den drei Tagen unseres Aufenthalts und sind uns dabei sicher, erst einen winzigen Teil dieses Lebensfreude versprühenden Kraftorts entdeckt zu haben, der sich schnell anfühlt wie ein perfektes Zuhause auf Zeit. Ein Refugium für all die Regungen in uns, die in der Alltagswelt so häufig keinen Ort finden.

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Die vielen Preise, die das Hotel erhalten hat (SENSES-Award für das beste „Hotel in the Country-Side“, „European Spa Award“ in der Kategorie „Best Hotel Spa“, Deutscher Tourismuspreis, „Wellness Aphrodite“) zeugen nur wie verblasste Postkarten von dem ganzheitlichen Erlebnis, das man als Besucher im Hubertus erfährt.

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Foto: Johanna Schülein

Wie aus der Zeit gefallen verabschieden wir uns nach den drei gefühlt längsten Tagen des Jahres schweren Herzens vom Hubertus. Doch indem wir den eigenen Rhythmus während der Yoga-Stunden, Wanderungen, des Chutney-Workshops, der Gaumengenüsse und der reinen Höhenluft wiedergefunden haben, nehmen wir zugleich so viel mit von diesem Ort.

 

Mehr Infos unter: www.hotel-hubertus.de/