KULINARIK-OLYMP AUF KNAPP 3.000 METERN

Auf Deutschlands höchstem Berg folgt ein Ereignis dem anderen. Nach der Eröffnung der topmodernen Seilbahn im vergangenen Winter entstand im Frühjahr auch der  Gastronomiebereich am Gipfel von Grund auf neu. Die spektakuläre Auffahrt und der kulinarische Hochgenuss verbinden sich nun zu einem herausragenden Gesamterlebnis.

Genießer dürfen sich auf ein innovatives Küchenkonzept im Restaurant „Panorama 2962“ freuen. Einzelne Bereiche laden mit jeweils charakteristischem Ambiente zum ausgiebigen oder schnellen Genuss ein. In Anlehnung an den imposanten 4-Länder-Panoramablick auf der Zugspitze lautet das kulinarische Motto der neuen Gipfelgastronomie „Das Beste aus 4 Ländern“. Auf der Speisekarte bilden Spezialitäten aus Italien, Österreich, Schweiz und Deutschland die köstliche Vielfalt der Alpenregion ab.

Großen Wert legen die  Verantwortlichen dabei auf Bio- und GQB-(geprüfte Qualität Bayern) zertifizierte Produkte sowie Fair Trade. Neben dem geballten Natur- und Architekturerlebnis bleibt in der Dallmayr Kaffeebar auch Zeit für den Kunstgenuss.

 

 

www.zugspitze.de

SHARE YOUR VISION – LIVE YOUR DREAM

Die beiden Gründerinnen Eli Perzlmaier und Lara Tönshoff im rush4-Interview.

WAS IST DIE IDEE DES WOMEN’S HUB?

Eli Perzlmaier: „Die Idee des WOMEN’S HUB ist Female Empowerment durch Potentialentfaltung in einer starken Gemeinschaft. Der WOMEN’S HUB ist eine Community, die Frauen im Rückhalt der Gruppe wachsen lässt. Unsere Mission lautet: SHARE YOUR VISION – LIVE YOUR DREAM. Das Teilen von Geschichten ist für uns der Weg, um seinen Traum zum Leben zu erwecken. Das passiert uns mit dem WOMEN’S HUB selbst und bei so vielen Frauen.

Lara Tönshoff: „Der WOMEN’S HUB bietet dafür verschiedene geschützte Räume. Reale und digitale. Wobei der reale Raum, unsere Events, die WOMEN’S HUB DAYS, der Kern sind des Ganzen sind. Durch die persönliche Begegnung entsteht eine Verbundenheit zwischen den Frauen, auf der der weitere Austausch aufbaut. Das reale Erleben des WOMEN’S HUB Spirits und das dort entstandene Vertrauen ist nötig, damit sich zwischen den Frauen diese Kraft entwickelt und man gemeinsam über sich hinaus wächst.

 

WAS GENAU PASSIERT AM WOMEN`S HUB DAY, WIE LÄUFT DIESER AB ?

Eli Perzlmaier: „Beim WOMEN`S HUB DAY treffen sich etwa 50 Frauen in einer inspirierenden Location und verbringen unter dem Motto SHARE YOUR VISION – LIVE YOUR DREAM einen Tag miteinander. Sie kommen meist mit einem beruflichen Fokus, aber die persönliche Entwicklung spielt auch eine große Rolle. Der Inhalt des Events ist eine Mischung aus Inspiration, Interaktion, Motivation und Emotion. Im Zentrum stehen die Visionen, Ideen, Projekte und persönliche Geschichten der Frauen, die beim WOMEN’S HUB eine Bühne bekommen und in der Gemeinschaft geteilt werden. Das Geheimnis ist zum einen, dass wir es schaffen, eine Atmosphäre schaffen, in der Frauen den Mut und die Lust haben sich zu öffnen, zu teilen und zu geben. Zum anderen sprechen wir Frauen an, die grundsätzlich ein offenes Herz und einen offenen Geist mitbringen. Zudem bereitet es unglaublich viel Freude, Teil der Geschichte eines anderen Menschen zu werden. Lara Tönshoff: „Die Frauen erzählen ihre Story und bekommen im Anschluss wohlwollendes Feedback von allen Frauen aus dem Publikum. Erst mündlich und dann schriftlich, zum mit nach Hause nehmen. Eine Frau hat hierzu einmal gesagt: „Das ist, wie 50 Liebesbriefe zu bekommen.“ Der Blick auf den Talk ist dabei völlig interdisziplinär, so wie die Frauen, die im Zuschauerraum sitzen. Die Frauen beenden ihre Präsentation mit konkreten Fragen oder Wünschen. Und es geschehen wundervolle Dinge – hier findet man oft eine Frau, die man gerade für sein Vorhaben oder offene Fragen braucht. Da die Geschichten so offen, authentisch und ehrlich geteilt werden, haben alle auch Lust, etwas zurück zu geben – ihre Ideen, Kontakte und Anregungen.“

Eli Perzlmaier: „Und das Publikum profitiert auch unwahrscheinlich: Manche kommen beim Zuhören erst auf die Idee etwas ändern zu wollen, ein alter Traum ploppt auf, eine neue Vision entsteht, sie bekommen das Gefühl mit ihren Themen nicht „allein“ zu sein oder bekommen Mut, vielleicht beim nächsten Mal auf die Bühne zu gehen.“

Lara Tönshoff: „Um die Talks herum haben wir ein Konzept gestrickt, dass viel Platz für echte Begegnungen und Austausch bietet. Mit einem WOMEN’S HUB DAY macht man wirklich etwas für sich, etwas, das einen in vielerlei Hinsicht weiterbringt und das fällt bei Frauen oft hinten runter. Die Frauen gehen am Abend nach Hause, fühlen sich verbunden, erfüllt und inspiriert.“

Eli Perzlmaier: „Diese Verbundenheit schwingt weit über den Tag hinaus. Er ist eigentlich die Initialzündung, für alles was passieren kann… Träume beginnen zu leben.“

Lara Tönshoff: „Ja, es entsteht ein Echo, das immer größere Kreise zieht. Die Community trifft sich sowohl online als auch offline. Zwischen den Frauen entwickeln sich Mastermind-Gruppen, selbstorganisierte Treffen, berufliche Zusammenarbeit, Austausch und Unterstützung. Die Community tauscht sich in unseren Facebook-Gruppen aus. Hier gibt es viel Raum, sich zu zeigen (#ShowupChallenge), Geschichten zu teilen und Mitstreiter für das nächste Vorhaben zu finden.“

Frauen, die zur Erkenntnis gekommen sind, dass es „das doch nicht gewesen sein kann, in mir steckt noch viel mehr!“ und neue Wege oder Inspiration suchen, ihre Ideen austauschen, Konzepte und Ansätze in größerer, professioneller Runde reflektieren möchten oder Mut brauchen, den nächsten Schritt zu wagen, sind beim WOMEN’S HUB in den besten Händen.

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Pinar Pinzuti ist „Brainwasher“, Radfahrerin, internationale Aktivistin und war Gast für den INSPIRATION-TALK. Foto: Anne Kaiser

WOMENS HUB DAY

Die WOMEN’S HUB DAYs finden in immer mehr Städten statt, momentan in München, Hamburg und Rosenheim. Der nächste Hub ist am 15. September 2018 in München, diesmal in den Räumlichkeiten von SONOS EUROPE. Tickets gibt’s für 158 Euro über https://www.eventbrite.de/e/womens-hub-day-munchen-tickets-47817026012. Im Preis inbegriffen sind 6-7 Talks, eine Vorstellungsrunde, individuelle Gesprächsgruppen, Feedbackgespräche sowie Essen und Trinken.

Zur Facebook-Veranstaltung geht es hier: https://www.facebook.com/events/2095628727176760/

Informationen unter www.womenshub.de

 

 

Toni´s Touren-Tipps

Erwähnt man in Garmisch-Partenkirchen den Namen Toni Brey, woass a jeda sofort Bscheid. Toni ist ein Garmischer Urgewächs und geht seit etlichen Jahren seiner Bergleidenschaft nach. Er erlebte die Anfänge der Freeride Bewegung und steht als aktiver Sportler selber verdammt guad am Ski. Aus seiner Passion wurde schnell berufliches Interesse und so hat er sich schnell einen Namen als Sport- Fotograf, Filmer und Grafiker in der Ski- und Bike-Szene gemacht. Er kennt fast jeden Berg, jede Rinne, jeden Grad – wer wäre also besser geeignet um uns ein paar Ski-Touren Tipps aus der Region um Garmisch–Partenkirchen zu verraten…

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Auf unsere Frage, ob er dazu bereit wäre , folgte die spontane Antwort „Freile“… Wir sagen: Danke, Toni!

 

1. Touren für Einsteiger und Fortgeschrittene:

Gamskar/Stütze 4: in Ehrwald  (Einsteiger und Fortgeschrittene Tourengeher)

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Dauer: ca. 2 Stunden

Höhenmeter: 720 (900 wenn man bis unter die Roten Wände rechts von der ehemaligen Stütz 4 aufsteigt)

Schwierigkeit: Mittel

Ausgangspunkt: Obermoos, 1220m.

Exposition: Südwest.

Routenbeschreibung:

Die Orientierung ist denkbar einfach, denn an der Talstation der Tiroler Zugspitzbahn in Obermoos folgt man einfach der Trasse der ehemaligen Talabfahrt nach Südosten zu den Ehrwalder Köpfen. Zwischen 1400 und 1500 Meter Höhe macht die Schneise einen Knick nach Osten und leitet so in das Gamskar ein. Der Übergang ins Gamskar ist recht steil, doch schon bald werden die Böden wieder etwas flacher. Stets durch das nunmehr immer steiler werdende Gamskar empor und zuletzt nach links hinaus querend zur Stütze 4. Der „Gipfel“ liegt diesmal zwar unter einem Seilbahnmasten, dafür entschädigt jedoch eine supertolle Abfahrt.

QUELLE: http://www.alpin.de/ehrwald/5124/artikel_gamskar__stuetze_4_.html oder https://skitourengehen.info/touren/skitour/oesterreich/tirol/ehrwald-gamskar-stuetze-4-l17815/

 

Scheinbergspitze in den Ammergauer (Vom Alpenverein ausgewiesene Skitour)

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Dauer: ca. 2:50 h

Höhenmeter: 955

Länge: 9,3 km

Routenbeschreibung:

Vom Deutschen Alpen Verein bestens markierte Routenführung für Aufstieg und Abfahrt. Meistens relativ geringe Lawinengefahr. Somit viel Tourenspaß mit toller Aussicht. Dieser Tourenverlauf wurde im Rahmen des Projektes  „Skibergsteigen umweltfreundlich“  des  Deutschen Alpenvereins in Zusammenarbeit mit lokalen Vertretern  (Forst, Jagd und Bauern) erstellt.

QUELLE: https://www.ammergauer-alpen.de/Media/Touren/Skitour-Scheinbergspitz

 

2. Einsteigertouren:

Laber in Oberammergau

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Dauer: ca. 3:00 h

Höhenmeter: 750

Höchster Punkt:1645m

Länge: 7,9 km

 Variante/ Zusatzaufstieg: übers Mandelmoos unhter das Ettaler Mandl

Routenbeschreibung:

Nach dem gemütlichen Aufstieg über die Soila-Alm in schönem und offenem Gelände, lädt die Berggaststätte Laberhaus zur einer Pause ein. Wem die Abfahrt über den Nordhang zu Steil ist, dem sei geraten entlang der Aufstiegsspur ins Tal abzufahren. Der Tourenverlauf wurde im Rahmen des Projekte „Skibergsteigen umweltfreundlich“ des Deutschen Alpenvereins im Jahr 2015 in Zusammenarbeit mit lokalen Vertretern (Forst, Jagd und Bauern) erstellt.

 QUELLE: https://www.ammergauer-alpen.de/Media/Touren/Skitour-Laber

 

Stuiben  GaPa.

Leichte Skitour für Anfänger und Familien im Wetterstein-Gebirge

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Am besten startet man diese Skitour am Parkplatz der Alpspitzbahn. Um die Pisten zu meiden und um kraft zu sparen empfiehlt es sich eine Tourenkarte zu kaufen. Die beinhaltet nicht nur die Bergfahrt zum Osterfelderkopf, sondern auch die einmalige Nutzung des Bernadeinelifts, um auf dem Rückweg vom Stuiben, ohne extra Aufstieg ins Tal zu gelangen. Nach der Abfahrt vom Osterfelder zur Talstation des Bernadeinelifts, geht es von da an mit den Fellen weiter zur Stuibenhütte oder zum Bernadeinkopf. Tipp: Den Nachmittag mit einem Weißbier auf der Holzbeig der Stuibenhütte verbringen.

QUELLE: http://www.freeride-friends.de/skitour-bayrische-alpen-stuibenkopf/

 

3. Touren für Fortgeschrittene:

Wank (Fortgeschrittene Tourengeher)

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Dauer: ca. 3:00 h

Höhenmeter: 970

Höchster Punkt: 1780m

Routenbeschreibung:

Mit dem Einstellen des Skibetrieb am Wank im Jahr 2003, entstand hier ein kleinen Paradies für Skitourengeher. Zu den Weihnachts- und Faschingsferien, nimmt die Bahn jährlich für wenige Tage die Seilbahn wieder in Betrieb.
Die ermöglicht bei zu geringer Schneelage im Tal einen einfachen Zustieg in die Hochebene der Esterbergalm. Für die übrigen Tage im Winter ist der Ausgangspunkt der Touren an der Wankbahn Talstation. Anfangs geht es über die Forststraße, später über die alte Piste, rauf zum Esterberg. Hier geht es dann für Einsteiger und Familien südlich über die Piste des stillgelegten Skigebiets zum Wank. Fortgeschrittene Tourengeher haben von hier aus die Möglichkeit auf den Hohen Fricken oder auf den Bischof weiter zugehen. Wie auch immer man sich entscheidet, eine Einkehr in der Esterbergalm ist obligatorisch!

QUELLE: https://www.tourentipp.de/de/touren/Wank-Skitour-Garmisch-Partenkirchen_635.html

 

Variante Hoher Fricken im Estergebirge (Fortgeschrittene Tourengeher)

Zustieg über die Esterbergalm. Von dort erst Richtung Osten / Nord-Osten zur hinteren Esterbergalm, dann durch den Wald über einen langen Rücken Richtung Norden / Nordwesten auf den hohen Fricken. Von hier geht es nach Norden über schöne Hänge ins Frickental / Habertal. Auf ca. 1680 m wieder Aufstieg nach Osten zum Sattel zwischen Bischof und hohem Fricken. Von dort Abfahrt zurück zur Esterbergalm

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vom Esterberg aus sind es dann noch

Dauer: 2:00 h

Höhenmeter: 800

QUELLE: https://skitourengehen.info/touren/skitour/deutschland/bayern/garmisch-partenkirchen-hoher-fricken-ueber-esterbergalm-l121/

4. Nachtskitouren mit Einkehrmöglichkeiten:

GaPa Classic Gebiet

Je nacht Leistungslevel kann man an zwei Abenden in der Woche, nach der Arbeit den nächtlichen Hüttenzauber erleben. Der Hausberg im Skigebiet Garmisch-Classic, bietet mit der Drehmösewr 9 Hütte, die erste und kürzeste Möglichkeit zur Einkehr. Wem das zu kurz ist, dem empfehle ich das Kreuzeckhaus oder die etwas tiefer gelegene Kreuzalm.

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Kreuzalm

www.kreuzalm-garmisch.de
Öffnungszeiten: Di. & Do. bis 22 Uhr.

 

Kreuzeckhaus
www.kreuzeckhaus-gapa.de
Öffnungszeiten: Di. & Do. bis 22 Uhr.

 

Drehmöser 9
www.drehmoeser9.de
Öffnungszeiten: Di. und Do. bis 22 Uhr

Quelle: http://www.nachtskitouren.de/touren/garmisch.php

 

Kolbensattel

Die Tour auf die Kolbensattelhütte gehört zu den ersten Touren, die speziell für Pistentourengeher angelegt wurde um Unfälle mit den Skifahrer auf der Piste zu vermeiden. Ein weiterer Vorteil ist die beschneite Skitourenpisten. Am Pistenrand gibt es eine extra Aufstiegsspur und es wurde ein Tunnel gebaut um den Tourengeher eine gefahrlose Querung der Piste zu ermöglichen.

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Kolbensattelhüttewww.kolbensattel.de
Öffnungszeiten: Di., Mi. & Do. 19:00 bis 23:00 Uhr

Quelle: http://www.nachtskitouren.de/touren/kolbensattelhuette.php

 

Hörnle

Das Hörnle ist nicht nur der Hausberg von Bad Kohlgrub, bei Tag ein beliebtes Ziel mit phänomenaler Aussicht ins Oberland und die Ammergauer Alpen. Abends bietet sich der Aufstieg über die Piste der Hörnlebahn zum Hörnlehaus als einfache Genuss-Nachtskitour an. Nach etwa 1 Stunde kann man hier bei einer frischen halbe Bier, oder einem Tee die Akkus für den Rest der Woche aufladen.

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Hörnlehütte
www.hörnle-hütte.de

Öffnungszeiten: täglich bis 22 Uhr

Quelle: http://www.nachtskitouren.de/touren/hoernle.php

 

 

 

FAST times can be beaten, good TIMES last forever!

rush4 im Gespräch mit Peter Kuba (PK), Senior Vice President & General Manager von K2 Sports Europa über den Trend „Skitouring“ und leidenschaftlicher Skitourenbekenner.

 

rush4 (DG): Warum ist Skitouren gehen plötzlich der neue Volkssport?

PK: Das Thema „Work –Life –Balance“ hat an enormer Bedeutung gewonnen. Es bezeichnet das Verhältnis zwischen Beruf- und Privatleben. Mit Skitouren gehen lässt sich das leicht in Einklang bringen. Dies betrifft nicht nur Menschen, die in den Bergen leben, sondern auch Personen von weiter weg, die vor allem nach der Arbeit noch schnell eine kurze Tour gehen wollen, um so ihren Ausgleich zu finden. Dabei geht es meistens nicht um Geschwindigkeit, sondern einfach nur um das Naturerlebnis an sich.

Wichtig dabei ist auch, dass Menschen wieder zunehmend in der Gemeinschaft Spaß haben wollen, es geht wieder mehr um die Geselligkeit, das Miteinander. Egal, ob es die Gespräche während der Tour sind oder man sich oben auf der Hütte trifft und zusammen was trinkt.

 

rush4 (DG): Ist der beliebte Wintersport eine ernstzunehmende Konkurrenz für den regulären Skibetrieb geworden?

PK: Nein, der Trend geht eher Richtung Zweitski, denn es ist ein zusätzlicher, neuer Markt der ausgeschöpft werden kann. Beim Skitouring ist für jeden was dabei, und unterschiedliche Zielgruppen können angesprochen werden. Zum einen ist das natürlich auch gut für die Wirtschaft, aber vor allem profitiert der Kunde davon. Mittlerweile gibt es 5 unterschiedliche Zielgruppen, für die unabhängig von Höhenmeternrekorden, dem Betreten von Neuland oder der Bewältigung von größeren Dimensionen immer das Erlebnis im Mittelpunkt steht:

1) Ski Tour Race: Höher, schneller, weiter ist hier das Motto! Hier kommt es vor allem auf möglichst wenig, sehr leichte und hochfunktionelle Materialien an. Die Abfahrt spielt hier eher keine große Rolle

2) Ski Tour Performance: Skitouring wird als Variante zum Ausdauersport im Tal gesehen. Gewicht spielt eine Rolle, aber auch die Performance und der Style. Dieser Fitnessgedanke spiegelt sich vor allem im Trend Pistentourengehen wieder.

3) Ski Tour Allround: Das ist der klassische Skitourengeher. Der Fokus liegt beim Bergwelt-Erlebnis –  die Verbindung mit der Natur und die sportlichen Tätigkeit. Hier werden multifunktionelle Produkte eingesetzt.

4) Ski Tour Freeride: Hier kommt es auf die Abfahrt und das unberührte Terrain an. Allen voran der erste im Gelände zu sein und den Tiefschnee in all seinen Facetten auszukosten. Hier kommen die breiten Ski zum Einsatz!

5) Ski Tour Mountaineering: Es ist an der Zeit das hochalpine Gelände in Angriff zu nehmen. Ohne alpine Zusatzausrüstung wie Seil, Gurt und Steigeisen geht hier gar nichts! Zudem sollte auch bei JEDER Tour eine LVS Ausrüstung (LVS Gerät, Schaufel, Sonde) (Ausnahme Pistentouren) IMMER dabei sein.

 

rush4 (DG): Seit wann hat sich K2 den Tourenskisport verschrieben und warum?

PK: K2 ist von der ersten Stunde an dabei, hat vor 20 Jahren die ersten Tourenski mit Athleten und Bergführer entwickelt. In Garmisch-Partenkirchen haben wir schon vor 11 Jahren den ersten Tourenabend ins Leben gerufen. Ein Grund für unseren Fokus auf das Skitouren-Segment war, dass Erlebnisse in den Bergen wieder wichtiger wurden, und es im klassischen Rennsport keine Erneuerungen mehr gab. Alle Innovationen, wie beispielsweise die Carving-Ski, Twin Tip Ski, die Rocker Technologie sind in anderen Sparten entstanden und haben sich bewährt.  Auch war K2 im Damenbereich der Vorreiter und hat eben nicht nur das optische Design verändert, sondern die Technologie auf die Bedürfnisse der Frau ausgerichtet. Es lag auf der Hand, dass wir Profis in den Nischen wurden. Mein persönliches Highlight ist aktuell die neue Wayback Serie, die sich auf Skitouring spezialisiert hat und 18/19 mit einer überarbeiteten Technologie auf den Markt kommt.

 

rush4 (DG): Was ist an den heutigen Tourenski von K2 so besonders? Was hebt sie von anderen Herstellern ab?

PK: Mit der Einführung der Titanal Touring Technology (T3) revolutioniert K2 Skis das Backcountry Skiing und setzt neue Maßstäbe in dieser Kategorie Das Gewicht des Skis wurde maßgeblich reduziert – und zwar ohne Abstriche bei der  Abfahrts-Performance, für die K2 Tourenski so bekannt sind. So präsentieren sich der vollständig überarbeitete Wayback für Herren und der Talkback für die Damen als perfekte Tools für alle, die das Backcountry für sich erobern und ihre „besten Lines ever“ in den Schnee ziehen möchten – all day, every day!

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DIE LEIDENSCHAFT ZUM SPORT AN ERSTER STELLE

Der Snowboard-Sport lässt sich schwer in eine Investment-Schublade stecken, denn das Herzblut geht daran verloren. Menschen können entlassen und ausgetauscht werden, wirtschaftliche Synergien übernehmen die Macht und Budgets werden auf Grund des Wachstums gekürzt, aber warum dieser Sport überhaupt so erfolgreich geworden ist, darüber machen sich anscheined nur wenige Gedanken.

Es geht um das aktive Erlebnis miteinander, das Gefühl im Schnee, der Wind im Gesicht oder wie die lieben Mütter immer so sagen „Raus an die frische Luft!“.

Das Glücksgefühl und die Euphorie kann jeder spüren – egal ob digital oder mitten in der Natur – wirtschaftliche Denkansätze und Exeltabellen werden das nie erreichen.

In diesem Sinne „don´t be a couch potato and get your butt outside!“

rush4: Wann hat Nitro als bekannte Snowboardmarke die Nische „Splitboard“ für sich entdeckt und warum?

Wir haben zur Saison 1993 / 1994 unser erstes Splitboard vorgestellt. Das Board war mit einer speziell entwickelten Plattenbindung für Tourenskischuhe ausgestattet, funktionierte aber im Prinzip genauso wie heutige Splitboards. Auch damals gab es natürlich schon den Drang, die Piste zu verlassen um abgelegenere Abfahrten und Tiefschnee erreichen zu können. Diesen Traum haben wir uns und unseren Kunden mit dem damaligen Model „Tour“ erfüllt. Das Material war tatsächlich schon so ausgereift und für hochalpines Gelände geeignet, dass z.B. der Nitro Mitbegründer Sepp Ardelt die mehrtägige „Tour de la Meije“ in den französischen Seealpen damit unternommen hat.

rush4: Wie sieht die Snowboard-Zukunft aus und welche Rolle spielt das Tourengehen?

Allgemein lässt sich im Snowboarden eine Rückkehr zum Funsport – und weg vom Extremsport – beobachten. Als Marke unterstützen wir diese Entwicklung, weil wir ganz klar der Meinung sind, dass Snowboarden in erster Linie Spaß macht. Der Sport wird auch wieder in allen seinen Facetten ausgeübt. Wo man noch vor 5 Jahren beobachten konnte, dass sich die Kids nur für Parks, Rails und Kicker interessierten, haben wir heute wieder die ganze Bandbreite vom Carving bis hin zum Backcountry.

Das Tourengehen ist hier eine Variante, die innerhalb der letzten Jahre definitiv stark gewachsen ist. Allerdings können wir nicht dieselben Zuwächse beobachten wie der Skitourensport. Das liegt vor Allem daran, dass für das Gros der Snowboarder die (Tiefschnee-) Abfahrt im Vordergrund steht und das Splitboard (oder andere vergleichbare Aufstiegshilfen) nur Mittel zum Zweck sind. Im Skibereich dagegen hat sich das (Pisten-) Tourengehen als Alternative zum klassischen Feierabend-Workout etabliert.

rush4: Was hebt Nitro von anderen Snowboardlabels ab? Philosophie, Historie, Kerngeschäft?

Nitro ist sehr familiär strukturiert. Weltweit arbeiten nur 16 Personen für Nitro Snowboards und diese sind über mehrere Standorte wie Los Angeles / Salt lake City (USA), Montebelluna (Italien), Vancouver (Kanada), Oberammergau (Deutschland) und Hünenberg (Schweiz) verteilt. Keiner unserer Mitarbeiter benötigt eine Auto um zur Arbeit zu kommen, da wir jeden dort arbeiten lassen wo er zu Hause ist. Dies erfordert ein hohes Maß an Kommunikation, ist aber problemlos heutzutage und ermöglicht unseren Mitarbeitern das ideale setup um kreativ und motiviert zu arbeiten.

Wir sind sehr dankbar das wir so ein gutes und passioniertes Team haben, die Ihre ganze Leidenschaft dem Snowboard-Sport widmen. Der Markt hat sich in den letzten Jahren sehr verändert, viele Investmentfirmen haben Mitbewerber aufgekauft, oder Marken haben sich zusammen geschlossen um vermeintliche Synergien zu nutzen. Auf dem Papier sieht das meist sehr gut aus, jedoch in der Realität verhält es sich anders. Marketing Budgets werden zusammen gestrichen, Abteilungen zusammen gelegt und Menschen entlassen. Was viele dabei vergessen ist, dass es im Snowboarden so nicht funktioniert. Der Sport ist auf Leidenschaft und persönlichen Beziehungen aufgebaut. Die langjährigen Mitarbeiter prägen die DNA der Marke. Gehen diese … bleibt eine leere Hülle übrig. Das wird leider sehr oft vergessen bei der strategischen Planung.

Ich denke das wir in privater Hand sind unterscheidet uns somit ganz deutlich von vielen unserer Mitbewerber.Wir müssen keine monatlichen reports abgeben und können uns auch dem Zwang entziehen jedes Quartal zu wachsen. Somit können wir uns auf das wesentliche konzentrieren und unsere Energie und Leidenschaft dem Sport widmen.

rush4: Inwieweit spielt Digitalisierung für Nitro eine Rolle?

Die Digitalisierung spielt für uns eine sehr große Rolle. Das Marketing in den vergangenen 15 Jahren hat sich extrem verändert und ist deutlich komplexer und vielschichtiger geworden. Wir nutzen natürlich Social Media um auf uns aufmerksam zu machen. Jedoch ist es uns sehr wichtig das wir den Sport nicht nur digital abbilden, sondern vor allem erlebbar machen. Vor 2 Jahren haben wir die Kampagne „Run to the Hills“ ins leben gerufen. Es geht uns hier vor Allem darum Kontaktpunkte mit unseren Kunden zu schaffen. Wir versuchen über alle unsere Ländervertriebe so viel Präsenz am Berg wie möglich zu schaffen. Wir sind davon überzeugt das die realen Kontakte die wir mit Leuten vor Ort knüpfen, um ein vielfaches mehr Wert sind als „Likes“ über Social Media. Wie schon zuvor erwähnt, der Sport beruht auf persönlichen Beziehungen und genau diese wollen wir pflegen. Social Media ist noch sehr jung … die Anzahl der gepusteten Bilder in den vergangen 5 Jahren hat sich mehr als verzehnfacht. Die Aufmerksamkeitspanne der Kunden ist begrenzt und viele sind schon jetzt überfordert. Ich denke das bald ein großes Umdenken stattfinden wird. Wir nutzen es lediglich als Tool um Menschen für den Sport zu begeistern und sie zu motivieren in die Berge zu fahren.

Ein KURVENSTAR sorgt für Selbstliebe

Die Autorin

Sandra Steffl ist Schauspielerin, Komödiantin, Ernährungsberaterin, Life Coach, Autorin und brachte den Burlesque nach Deutschland. Ihr erstes Buch KURVENSTAR bringt all ihre Facetten zusammen. Die Autorin und Burlesque-Ikone (alias Sandy Beach) erzählt in ihrem ersten Buch wie sie sich als Burlesque-Tänzerin neu in ihren Körper verliebte. Mit viel Witz und Charme gibt sie Einblick hinter die Kulissen der schillernden Show-Branche und ein Schmunzler hier und da bleibt dem Zuhörer wohl nicht erspart. Sie ist eine Power-Frau, die sich immer wieder neu erfindet, sei es als Mitbegründerin der Berliner Truppe „Teaserettes“, der Münchner „IsarRats“, als Mutter, Ernährungsberaterin und Künstlerin oder sogar als Dschungelcamp-Kandidatin (sie ist wohl eine der wenigen, die das Camp würdevoll und mit erhobenen Haupte verlassen hat!).

Ihr Werk

Ihr erstes Buch „Kurvenstar“, das diesen März 2018 erschienen ist, sorgt für so manch eine Überraschung aus ihrem Repertoire. Es geht um Selbstbewusstsein und Lebenslust! Und darum, dass wir alle gut so sind, wie wir sind. Wo bliebe sonst die erfrischende Vielfalt? In ihrem Buch „Kurvenstar“ beschreibt sie aber Diätenfrust, Abnehmwahn und Jo-Jo-Effekt – das kennt fast jede Frau. Auch Sandra Steffl. Die Schauspielerin lag seit frühester Kindheit im Clinch mit ihrem Körper. Zu pummelig, zu viele Kilos, der falsche BMI. Kaum eine Diät ließ sie unversucht. Das Gewicht sank freilich nicht, dafür aber die Laune. Bis sie den Burlesque für sich entdeckte und lernte: Nicht Idealmaße bestimmen, ob eine Frau sinnlich ist und Ausstrahlung hat. Sinnlich ist nur, wer sich selbst so lieben kann, wie er ist. Kaum hatte sie das verstanden, purzelten die ersten Kilos. Aber viel wichtiger: Sandra Steffl entdeckte ihren Körper neu und schloss Frieden mit ihren scheinbaren Makeln. Heute ist sie erfolgreiche Burlesque-Comedy-Tänzerin und gibt obendrein Tanz-Workshops für Frauen. Denn es ist nie zu spät, die Diva in sich selbst zu entdecken. „Ich war nie dünn. Als Kind nannte man mich ‚Pummelchen‘ – wenn man nett zu mir war. Bei der Schulaufführung sollte ich das Hinterteil eines Elefanten spielen. Nicht eben förderlich, wenn man gerade dabei ist, so etwas wie Selbstwertgefühl zu entwickeln. Warum ich ausgerechnet Burlesque-Tänzerin geworden bin? Das frage ich mich auch manchmal. Es hat lange gedauert, bis ich begriff, dass Sinnlichkeit nichts mit Idealmaßen zu tun hat. Beim Burlesque ist Sinnlichkeit alles. Und sinnlich ist nur, wer es schafft, sich selbst zu akzeptieren. Dem Burlesque sind Pölsterchen und Dehnungsstreifen egal. Mich hat er Frieden schließen lassen mit meinem Gewicht. Und deshalb möchte ich all den Frauen, die gerade die nächste Diät beginnen, sagen: Seid freundlich zu euch! Ihr seid perfekt so, wie ihr seid.“

 

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„Kurvenstar“ von Sandra Steffl