La Sportiva Sunrise: Perfekt für lange Skitouren

Sunrise heißt er, und er ist ein toller Begleiter für Skitouren in den Sonnenaufgang. Den 32 Liter Volumen bieten reichlich Platz für wärmende Kleidung, Proviant und eine Kamera. Sein Gewicht beträgt gerade mal 980 Gramm, aber auch voll beladen sorgt das gut anpassbare Tragesystem dafür, dass er ergonomisch sitzt und jede Bewegung mitmacht. Besonders gefallen hat uns das separat zugängliche untere Fach, denn hier verschwindet überflüssige Bekleidung oder Steigeisen – auch wenn sie feucht geworden ist – ohne den sonstigen Rucksackinhalt zu befeuchten.

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An der Frontseite ist der Sunrise mit einem leicht zugänglichen Fach ausgestattet, das sich besonders fürs schnelle Verstauen der Felle eignet. Ebenso verfügt er über eine Skihalterung für die diagonale Befestigung. Ein Eispickel kann außen gut fixiert werden, innen finden Schaufel und die Sonde ausreichen Platz. Der angenehm breite Hüftgurt ist mit einem geräumigen RV-Fach ausgestattet – beispielsweise für Handy oder Autoschlüssel.

Fazit: Ein Skitouren-Rucksack der trotz des großen Volumens angenehm zu tragen ist und mit sinnvollen Details erfreut.

Preis: 129,- Euro, weitere Infos unter lasportiva.com

Speed fit

Endlich ist es kalt geworden in der Stadt, aber noch fehlt der Schnee und die Skitourensüchtigen hängen wie Junkies an der Wetter-App, um zu kontrollieren, wann endlich das Flockenzeichen aufpoppt. Wer nicht auf dieses Zeichen warten und stattdessen dem kalten Stadt-Grau entfliehen möchte: Bei einem Wochenende im Pitztal gibt es auf Tirols höchstem Gletscher Sonne satt sowie drei perfekt ausgebaute Skitourenrouten, von denen eine bis zum Café 3440 führt – Österreichs höchst gelegenem Café mit erstklassiger Kuchentheke und ausgezeichneter Weinkarte.

Der Dynafit-Skitouren-Park auf dem Pitztaler Gletscher bietet drei Aufstiegsvarianten in drei Schwierigkeitsgraden (blau: leicht, rot: mittelschwer, schwarz: anspruchsvoll)

Die Routen verlaufen ausschließlich im gesicherten Skiraum, sprich der ideale Start in die neue Tourensaison, bei der auf lange Tourenplanungen und LVS-Übungen vorab verzichtet werden kann. Zwar sind auf den ersten Blick die Aufstiege mit 440 bzw. 620 Höhenmetern überschaubar, allerdings darf man dabei die Höhe nicht unterschätzen. Gestartet wird auf gut 2800 Metern – und damit auf einem Niveau, bei dem der Körper bereits mit weniger Sauerstoff auskommen muss. Stichwort: Höhentraining. Die „Cappucino-Route“ (anspruchsvoll) beispielsweise verläuft auf steilen Hängen und endet an der Bergstation auf 3440 Metern Höhe, wo sich das gleichnamige Café befindet. Der Panoramablick von hier oben raubt einem den ohnehin schon etwas schnellergehenden Atem – die dickverschneiten Gipfel reihen sich wie Soldaten nebeneinander auf, und der Blick reicht von der Zugspitze über Wildspitze bis nach Südtirol. Nach dem Augenschmaus darf ein Kaffeehausbesuch auf dem Dach Tirols nicht fehlen. Wenn es Zeit, Lust und Kondition erlauben, heißt es dann abfahren bis zur Mittelstation und zur zweiten Aufstiegsrunde starten – Speed up, Speed fit!

Für Skitourengeher gibt es vergünstigte Bahntarife. Einfach an der Kasse danach fragen.

www.pitztal.com

 

Übernachten: Nur 2 Autominuten von der Gletscher-Talstation entfernt steht das 4-Sterne-Superior-Hotel „Vier Jahreszeiten“ mit schönem Wellnessbereich und sehr guter Küche. Wer mag, kann vor der Sauna noch an der Aprés-Ski-Bar etwas Dampf ablassen.

1 Übernachtung im Doppelzimmer inkl. Frühstücksbuffet, Mittags-Lunch und 5-Gänge-Menü ab 139 Euro pro Person

www.hotel-vier-jahreszeiten.at/de

 

Outdoor-Neuheiten

Für aktive Tage in der Natur

Die Outdoor-Spezialisten von Direct Alpine sind bekannt dafür, alle Produkte des Lables ausgiebig im Team zu testen, bis ein Kollektionsteil in Serie geht. Die leicht Softshell-Jacke „Dru“ macht auf Anhieb den Eindruck, als hätten hier tatsächlich Bergsportler um einen Tisch gesessen um zu diskutieren, was eine Jacke mit breitem Einsatzspektrum tatsächlich braucht, um das Outddor-Leben zu erleichtern. Das Material besteht aus einem PFC-freien Mix, bei dem Cordura, Lycra, Tactel und Coolmax miteinander kombiniert werden. Das gewährleistet an den besonders durch Bewegung geforderten Partien wie Schultern und an den Seiten besonders viel Spielraum durch spürbare Dehnbarkeit. Die Dru ist im Rücken länger geschnitten und die Ärmel sind anatomisch vorgeformt, damit die Passform auch bei hoher Aktivität noch stimmt. Die seitlichen Einschubtaschen liegen so hoch, dass sie auch beim Tragen eines Rucksacks mit Hüftgurt noch gut erreichbar sind. Zusätzlich gibt es noch eine Zippertasche am rechten Oberarm. Auf weitere Taschen haben die tschechischen Tüftler verzichtet, denn die Dru ist ausgelegt für aktive Stunden in der Natur, weniger als Alltagsjacke für die City.  Angenehm ist auch der hochschießende, asymmetrische Frontzipper, der verhindert, dass der Reißverschluss im geschlossenen Zustand am Kinn scheuert. Mit der Dru beweist Direct Alpine einmal mehr, wie wichtig ein anatomischer Schnitt und ein leichtes Grundmaterial sind, wenn es um optimale Unterstützung bei hoher Aktivität geht.

Fazit: Ob als Midlayer oder äußere Schicht: Die Dru eignet sich hervorrargend bei Mischwetter, ist Bluesign-zertifiziert und bietet bei mittleren Aktivitäten ausreichend Schutz vor Feuchtigkeit und Wind. Preis: 179,95 Euro, weitere Infos unter www.directalpine.eu

Die Dru von Direct Alpine bietet trotz leichten Gewichts Klasse Wetterschutz bei Mischwitterung.

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Klassiker Futura: Diesesmal ohne Deckel-Klappe.

Die Urgesteine unter den Outdoor-Companies haben meist Klassiker-Produkte im Sortiment, die im Markt so bewährt sind, dass sie lediglich hin und wieder gefaceliftet werden, um dann am Markt weiter erfolgreich zu sein. Bei den Rucksack-Profis von Deuter gehört zweifelsohne der Futura zu diesen Modellen. In der aktuellen Version sticht vor allem eines ins Auge, das ihn von seinen zahlreichen Vorgängern unterscheidet: Das Hauptfach ist nun nicht mehr mit der typischen Deckelklappe verschlossen, sondern mit einem filigran eingearbeiteten Reißverschluss. Das macht den Rucksack (wir haben das 28 Liter-Modell ausprobiert) noch oben etwas schlanker und windschnittiger. Darüber hinaus präsentiert er sich mit einem nochmals verbesserten Netzrücken-Tragesystem namens Aircomfort Sensic und mit einem großen zentralen Staufach an der Front. Darüber hinaus verfügt er über ein Front-Zusatz-Innenfach für Utensilien, breite Hüftgurte mit zwei praktischen Gurttaschen und natürlich eine Regenhülle im Rucksack-Boden.

Fazit: Ein waschechter Deuter Rucksack, ideal für kurze bis mittlere Touren, der viel Stauraum bei wenig Gewicht und ein wirklich schon legendäres Tragesystem mitbringt.

 

Preis: 119,95 Euro, weitere Infos unter www.deuter.com

 

 Deuter Futura: Der Klassiker auf weltweiten Wanderrouten im aktuellen Design.    

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Foto: Studio für Werbefotografie Augsburg/Würzburg/Hamburg.

 

Komfort trifft auf Innovation

Nach dem mehr als erfolgreichen Verkaufsstart des ersten anpassbaren Trekkingschuhs im Jahr 2017, der auch mehre Preise und Auszeichnungen für die beste Innovation des Jahres bekam, stellte Tecnica dieses Jahr ihr neuestes Produkt vor: Der Tecnica PLASMA S, welcher genau an den Erfolg seines großen Bruders anknüpft und mit seinem Design als Low-Cut Wanderschuh eine jüngere Zielgruppe ansprechen soll. Der Fokus bei der Entwicklung war ganz klar auf eine optimale Passform, ein junges modernes Design und maximale Funktionalität ausgelegt. Das Besondere am PLASMA S ist das Tecnica eigene C.A.S. System, dass mithilfe einer eigenen Maschine individuell und in nur 20 Minuten von einem autorisierten Tecnica PLASMA Händler auf den eigenen Fuß angepasst wird. Dabei werden die Sohle, der Schaft und die Ferse, welche aus einem thermoformbaren Material bestehen, erhitzt und anschließend durch eine Art Luftdruck-Schuh an deinen Fuß gepresst damit die einzelnen Bestandteile eine individuelle Form annehmen.

Wir haben es selbst getestet und waren wirklich erstaunt! Nicht nur weil die Anpassung knapp unter 20 Minuten gedauert hat, sondern auch weil der Schuh im Nachhinein so gut passte, dass wir ihn eigentlich gar nicht mehr ausziehen wollten.

Der Schuh wurde für eine jüngere Zielgruppe, aber ebenso für alle Outdoor-Enthusiasten entwickelt, die vor allem auf Beweglichkeit, gleichzeitig starken Halt und optimale Unterstützung Wert legen. Das Low-cut Design in Verbindung mit seinen flexiblen Bestandteilen liefern die perfekte Mischung aus „Schnelligkeit und Unterstützung“. So lassen sich vor allem längere Wanderungen auf technisch anspruchsvollerem Terrain trittsicher und schnell bewältigen.

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Aber auch im Alltag ist der Plasma S ein perfekter Begleiter. Wir trugen ihn nach der individuellen Anpassung den ganzen Tag an, als wir das kleine Städtchen Riva zu Fuß und mit dem Mountainbike erkundet haben. Bekanntlich ist es eigentlich üblich, dass man einen Trekking- oder Laufschuh erstmal ein zwei Sessions eintragen muss, damit er richtig passt und der „eigene Fußabdruck“ im Schuh gemarkt ist. Hierbei sind Blasen und Druckstellen am Anfang keine Seltenheit. Dieses Problem ist seit dem FORGE und dem PLASMA S Geschichte einfach nicht mehr relevant. Das lässt manch andere Schuhe einfach alt aussehen und unterstreicht hier diese starke Innovation.

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Hier nochmal alle besonderen Eigenschaften auf einen Blick:

  • Der PLASMA ist komplett vorgeformt und basiert auf einem neuen, anatomischen Leisten, um auf Anhieb wie eine zweite Haut zu passen. Der Out-of-the-box Fit bietet optimalen Support und Fußhalt, bereits vor dem Anpassungsprozess.
  • Das Overlap Cuff Design ist eine einseitig überlappende Konstruktion von Schaft und Zunge, die Druckstellen am Schienbein und dem Innenknöchel reduziert und ein Verrutschen der Zunge beim Wandern unmöglich macht.
  • Das Self-locking Lace Design nutzt Ösen aus Kevlar anstatt Metall, die in Kombination mit speziellen angerauten Schnürsenkeln ein präzises Schnüren ermöglichen, das sich beim Tragen nicht lösen kann.
  • Ein neues bewegliches Obermaterial und Sohlendesign erlaubt noch mehr Komfort und maximale Flexibilität auf langen Wanderungen.
  • Der PLASMA ist zu 100% vegan hergestellt.
  • Die exklusive und vielseitige Vibram-Megagrip Sohle kombiniert den Grip eines Trailrunning Schuhs mit der Unterstützung eines stabilen Trekking-Boots.

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Der GORE-TEX® Extended Comfort Liner macht den Schuh wasserdicht sowie atmungsaktiv und rundet damit das Gesamtpaket des Premium-Produktes ab.

Weitere Infos unter tecnicasports.com