Raus aus der Stadt - rush4
bayrischer wald aufmacher - Raus aus der Stadt

… und rein in die Natur. Das ist man von München aus schnell. Doch wie wäre es mal woandershin anstatt in die Alpen? Mitteleuropas größter Nationalpark zum Beispiel. Einst der undurchdringliche Wald vor dem Eiserenen Vorhang, heute einer der letzten unberührten Naturschätze Deutschlands. Sieben Gründe für einen Ausflug in die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald und das Umland

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1. Tierfreigelände Nationalpark Bayerischer Wald, Lusen
Auf einer Fläche von rund 250 Hektar finden Sie zwischen Neuschönau und Altschönau das große Tierfreigelände des Nationalparks Bayerischer Wald mit 40 heimischen Tierarten wie Wolf, Bär, Luchs, Elch, Wisent oder Wildkatzen. Im Frühling kann man den jungen Luchsen beim Herumtollen zuschauen.
www.ferienregion-nationalpark.de

2. Baumwipfelpfad Nationalpark Bayerischer Wald, Neuschönau
Aus einer Höhe von 8 bis 44 Metern über dem Waldboden lässt sich Natur mal aus einer anderen Perspektive erleben. Mit einer Gesamtlänge von 1300 Metern zählt der barrierearme Baumwipfelpfad zu einem der längsten der Welt. Für Besucher mit großer Abenteuerlust finden sich Erlebnisstationen mit Seil- und Wackelbrücken, Trapezen und Balancierbalken entlang des Weges. Darüber hinaus erschließen sich im Nationalpark über 350 km gut markierte Wanderwege und belohnen mit atemberaubenden Ausblicken auf das Wäldermeer.
www.baumwipfelpfad.bayern/bayerischer-wald

3. Die Glasmanufakturen, Frauenau
Der Raum Zwiesel/Frauenau ist weltberühmt für seine Glashütten. Seit über 600 Jahren wird hier Kristallglas gefertigt. Die Glasmanufaktur „Eisch“ produziert exklusives Kristallglas für Museen und Designer sowie erstklassige Wein- und Craft-Beer-Gläser für zu Hause. Hier kann man Glasmachern zuschauen oder sich selbst im Glasblasen versuchen.
www.eisch.de

4. Bärwurz
Der Bärwurz ist ein klarer, hochprozentiger Schnaps aus dem Bayerischen Wald, der aus gleichnamiger Gewürz- und Heilpflanze hergestellt und in eine Steingutflasche abgefüllt wird. Den Brand der Bad Kötztinger „Bärwurzquelle“ kann man bei einer Schnapsverkostung oder beim Schaubrennen kennenlernen. Eine der jüngeren Brennereien, die „Bärwurzerei Gerl“ in Spiegelau, bietet auch Gästezimmer an.
Bad Kötzting: www.baerwurzquelle.de
Spiegelau: www.baerwurzerei-gerl.de

5. Freilichtmuseum Finsterau
Aus dem ganzen Bayerischen Wald wurden hierher Bauernhäuser und ganze Höfe gebracht. Das ganze Jahr über entfaltet sich mit diesem Museum unter freiem Himmel ein begehbares Stück vergangener Wirklichkeit. Hier kann man einmal in der Woche vom Mitte Mai bis September sein eigenes Brot backen oder dem Hofschmied (von März bis Oktober) über die Schulter sehen.
www.freilichtmuseum.de/museum-finsterau

6. Gastronomie
Dampfbierbrauerei Zwiesel: Uriges Gasthaus mit dem seltenen, aber leckeren Dampfbier, das aus Gerstenmalz gewonnen wird  und eine leicht bräunliche Farbe hat: www.dampfbier.de
Bräu Pfändl Cham: Das Res­taurant und Steakhaus im holzvertäfelten Ambiente ist für Fisch- und Fleischliebhaber gleichermaßen eine Freude. www.braeupfandl.de

7. Übernachten
Für Hütten-Fans: Eigene Sauna, Kamin und Außenwhirlpool bieten die Chalets ab zwei Personen im Bergdorf Hüttenhof, Viechtach www.bergdorf-huettenhof.de
Für Abenteurer: das Adventure Camp Schnitzmühle mit Hotel, Campingplatz und eigenem See, Grainet www.schnitzmuehle.com
Für Umweltbewusste: Deutschlands erstes Bio-Hotel, St. Oswald www.pausnhof.de

Wussten Sie …
Auch 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs hält sich das Wild im Bayerischen Wald an eine Grenze, die einst Tschechien von Deutschland trennte. Das Wissen um einen Zaun, der für die Tiere nicht überwindbar ist, wurde von einer Generation an die nächste weitergegeben, sodass auch heute noch intuitiv diese Grenze von vielen Rehen und Hirschen nicht überquert wird – obwohl der Drahtzaun schon längt nicht mehr existiert.

erstellt am: 16.04.2017

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