BOX DICH FIT - rush4
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Boxen wird zu zum Trendsport, und das nicht nur für Männer. Immer mehr Frauen melden sich in Boxschulen zum Training an – denn es ist gut für die Figur und die Psyche.

 

Ach, du boxt jetzt auch?“ Immer öfter hört man von neuen Boxclubs, in die jetzt der Kollege oder die Freundin geht, von Studios, die eine Kombination aus Fitness und Boxen anbieten. Die „Box Kitchen“, die mit einem eigenen Restaurant und über 3000 m² Fitnessbereich ein völlig neues Konzept für Genuss und Fitness anbietet, ist ein gutes Beispiel dafür. Auch die Modewelt hat Boxen längst für sich entdeckt. Topmodels wie Victoria‘s-Secret-Engel Adriana Lima schwört auf Boxen als optimales Training um in Form zu bleiben, Sängerin Rihanna trug auf ihrer letzten Tour Kostüme, die an Boxerumhänge erinnerten, und Heidi Klum posiert mit Boxhandschuhen in der aktuellen „Germany´s Next Topmodel“ Kampagne. Was in den 80ern Tennis war, ist jetzt Boxen.

„Kein Sport bietet so ein umfassendes Ganzkörper-workout wie Boxen.“

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„Unser Leben ist schneller geworden. Im Job musst du ständig erreichbar sein, viele Dinge gleichzeitig bewältigen und dabei immer freundlich bleiben. Der Druck wird größer, das Ventil zum Dampf ablassen fehlt aber oft. Da kommt der Kampfsport genau richtig“, erklärt Jochen Stümpfl, Inhaber des „Athletic Fight Centers“ in München, das Phänomen. „Kein Sport bietet so ein umfassendes Ganzkörperworkout wie Boxen. Das Training ist die beste Art, sich ganzheitlich fit zu halten, gerade, wenn man nicht die Zeit hat, ständig ins Fitnessstudio zu rennen. Denn viele Übungen kann man zwischenzeitlich auch zu Hause machen.“ Dabei geht es Frauen anfangs weniger um den Zweikampf mit einem Gegner („Sparring“) als vielmehr um das Workout, das mit dem Training einhergeht. Jochen Stümpfl bemerkt, dass mittlerweile zunehmend mehr Frauen in sein Studio kommen. Dort wird inzwischen auch das sogenannte „Kickboxen (Pads & Technik)“ unterrichtet, bei dem man lernt, wie man richtig schlägt, dabei aber keine Schläge kassiert. Mit „Pads“ – das sind flache große Handschuhe, zum Auffangen von Schlägen – trainieren seine Mitglieder zwar wie bei einem echten Boxtraining, führen aber keine Schläge zum Kopf oder Körper aus. Es geht darum, gemeinsam mit einem Partner Kraft und Dynamik aufzubauen und sich dabei wie ein Boxer zu bewegen. Viele Frauen wechseln nach einer Weile auch zum normalen Vollkontakt-Training. Das Gefühl, sich verteidigen zu können, ist dabei ein angenehmer Nebeneffekt. Die Motivation, diesen Sport auszuüben, ist so unterschiedlich wie seine Anhänger. Für Gestresste ist Boxen der nötige Ausgleich zum Job, andere lieben das effektive Training, wenn sie keine Zeit für täglichen Sport haben. Wer einen Kampf im Ring durchhalten will, muss extrem fit sein, über eine gute Körperkoordination verfügen, schnell und wach sein. Während des Trainings wird man immer wieder mit seinen Stärken und Schwächen konfrontiert und vergisst bei völliger Konzentration den Alltag. Beim Boxen kommt die Kraft aus der Hüfte. Das trainiert und stärkt die Muskulatur der Körpermitte und verhilft zu einer besseren Körperbeherrschung mit mehr Stabilität. Dies schafft eine ganz andere Körperhaltung und -spannung.

Gleichzeitig produziert der Körper das Glückshormon Endorphin. Um die perfekte Balance für Seele und Körper zu schaffen, empfiehlt Jochen Stümpfl zusätzlich noch Yoga und Meditation. Also, keine Ausreden mehr und auf ins Training!

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erstellt am: 17.03.2017

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